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Leistungen

Unsere Leistungen im Überblick

  • 1 Monat Rückgabegarantie
  • Computerunterstützte Videoanpassung
  • JENVIS Dry Eye Report: 6 Screeningtests zur Auswertung der Tränenflüssigkeit
  • alle erhältlichen Kontaktlinsenfabrikate
  • Speziallinsen z.B. zur Korrektion von Altersweitsichtigkeit, Stabsichtigkeit (Astigmatismus), Keratokonus
  • Kontaktlinsen nach Laseroperation
  • Ortho-K-Linsen (O.K. lens, Sleeplens), Nachtlinsen
  • Prävention vor der Gefahr der Kurzsichtigkeit / Myopiekontrolle
  • Kinderoptometrie
  • Analyse bei Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Leihlinsen bei Verlust oder Bruch
  • ABO - Monatliches Abbezahlen aller Kontaktlinsentypen in bis zu 12 Raten
  • Service-Card
  • Kosmetik für Kontaktlinsenträgerinnen
  • Sehtest für den Bildschirmarbeitsplatz (lt. Vorschrift der Berufsgenossenschaft)
  • Führerschein-Sehtest
  • Brillenglasbestimmung und Erneuerung Ihrer Brille
  • Sonnenbrillen in großer Auswahl
  • Ernährungsberatung: Symptome des trockenen Auges
  • Lieferant aller Krankenkassen

Leistungen im Detail

Optometrischer Check

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Ihr gutes Sehen ist wichtig. Bei der optometrischen Augenuntersuchung prüfen wir ihre Augen auf Fehlsichtigkeit und Auffälligkeiten.

Sehanalyse:

Wir prüfen verschiedene wichtige Funktionen ihrer Augen und bestimmen aufgrund ihrer Fehlsichtigkeit und Beschwerden die richtige Korrektion der Brillengläser oder Kontaktlinsen für Ferne und alle Arbeitsentfernungen bis zur Lesefähigkeit.

Ablauf der optometrischen Untersuchung:

  • Anamnese
  • Sehanalyse
  • MEM Skiaskopie
  • Brillenglasbestimmung
  • Myopieprohylaxe / Akkommodationsdefizit / Fusionsbreiten
  • Sehgleichgewicht beider Augen
  • Messung des beidäugigen Sehens mittels Polatest / MKH zur Ermittlung der Heterophorie (Winkelfehlsichtigkeit)
  • Funktion der Augenmuskeln
  • Funktion der Pupillen
  • Tränenanalyse mit 6 Screeningtests und Dry Eye Report
  • Betrachtung des vorderen Augenabschnittes, Hornhaut, Bindehaut und Lider


  • MKH zur Ermittlung der Heterophorie

    Die Winkelfehlsichtigkeit ist eine Störung des Binokularsehens.

    MKH

    1987 wurde Winkelfehlsichtigkeit als Synonym für assoziierte Heterophorie, gemessen nach der Mess-und Korrektionsmethode nach Haase (MKH) am Polatest, in die optometrische Nomenklatur übernommen. Das Hauptmerkmal dieser Störung wird als ein so genannter Bildlagefehler bezeichnet, dessen Auftreten mit einer Abweichung der beiden Sehachsen voneinander erklärt wird. Gemeint ist damit das Phänomen, dass Bilder von Objekten, die ein Mensch betrachtet, nicht in jedem Auge exakt auf miteinander korrespondierende Netzhautstellen projiziert werden, sondern die Stelle der Abbildung bei einem Auge in sehr geringem Maße davon abweicht. Die Ursachen hierfür liegen zum einen in der Vermutung, dass die äußeren Augenmuskeln des rechten und linken Auges unterschiedlich lang sind, zum anderen in einer vorliegenden Innervationsstörung dieser Muskeln. Es wird weiter beschrieben, dass betroffene Personen versuchen, diese Abweichung selbst zu kompensieren und deshalb unter spezifischen Beschwerden leiden können, die man allgemein „Asthenopie“ nennt.





    Die asthenopischen Beschwerden äußern sich unter anderem in:

    • Diplopie (Doppelbilder)
    • Kopfschmerzen
    • Augenbrennen
    • Schwindel
    • Müdigkeit
    • Kopfzwangshaltung mit HWS-Syndrom
    • Störungen der Grob- und Feinmotorik
    • Lese-/Rechtschreibstörungen (LRS)
    • Konzentrationsstörungen (ADHS)
    • Allgemeine Probleme in der Schule
    • Allgemeine Probleme in der Sozialisation bis hin zu Depressionen und Suizidneigung auch schon im Jugendalter


    Diese Abweichungen können sofort nach dem Verfahren nach Haase (MKH) prismatisch korrigiert werden, diese Korrektion kann umgehend auf ihre Verträglichkeit überprüft und als Prismenbrille angepasst werden. Ab Korrektionswerten von über 10 bis 15 Dioptrien ist eine Schieloperation ersatzweise möglich. Im Gegensatz zur MKH wird bei der Untersuchung in der klassischen Sehschule Heterophorie per Definitionen unter Ausschluss der Fusion gemessen (dissoziierte Heterophorie). Diese Unterscheidung ist in der deutschen Ophthalmologie nicht allgemein bekannt und wird in ihrer Bedeutung unterschätzt.



    Pflegeempfehlung für trockene Augen

    Für ein komfortables Kontaktlinsentragen ist eine optimale Tränenqualität erforderlich. Damit die Träne nicht zu schnell verdunstet, liegt über dem wässrigen Anteil eine hauchdünne Lipidschicht (=Fettschicht). Diese wird in den Tränendrüsen der Unter- und Oberlider produziert. Bei vielen Menschen sind diese Lipid-Drüsen chronisch verstopft. Die Folge ist ein sogenanntes „trockenes Auge“. Die Symptome sind vielfältig und reichen von geringen bis zu massiven Beschwerden: verstärkte Sekretabsonderung, Augenbrennen, rote Augen, häufiger Lidschlag, herabgesetztes Sehvermögen, Kopfschmerzen und im Extremfall Doppeltsehen. Typischerweise treten diese Beschwerden nach längeren Bildschirm- oder Naharbeiten, Fernsehen oder Lesen, aber auch bei Wind oder Kälte auf.
    Wir empfehlen Ihnen bei empfindlichen und trockenen Augen die Kosmetikreste und sonstige Verunreinigung, die am Auge zu Irritationen führen können, das Reinigen mit Eye-Care Emulsion und –Lotion. Mit einfachen Wattepads und lauwarmen Wasser als Wärmemaske auftragen, um verstopfte Drüsen der Lidränder zu öffnen und die für den optimalen Tränenfilm so wichtigen Lipide wieder frei zu setzen.
    Zusätzlich beraten wir Sie gern über eine ausgewogene Ernährung und empfehlen eventuell zusätzlich Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel.